Prüfungen während der Pandemie – Das müsst ihr wissen:

Die Prüfungsphase ist eingeläutet und Coroni macht uns erneut das Leben schwer. Durch die vielen Verordnungen und neuen Regelungen sind viele verunsichert was für Studis in dieser Zeit gilt und was nicht. Hier die wichtigsten Regelungen im Überblick. Sollten sich Dozierende weigern, den angegebenen Punkten Folge zu leisten, kontaktiert uns bitte unter info@asta-bielefeld.de! Wir werden eine entsprechende Lösung finden.

Prüfungsverfahren:

  • Bei Prüfungen zu denen du dich verpflichtend anmelden musst, kannst du jederzeit bis Prüfungsbeginn zurücktreten. Wenn du die Prüfung nicht antrittst, wird das als rechtzeitiger Rücktritt gewertet. Dir entstehen somit keine Nachteile. Bei Hausarbeiten gilt der Prüfungsantritt, wenn du das Thema der HA an den/die Dozent*in verschickst. Aber Achtung: Dozierende können weitergehende Regelungen bestimmten! Stimme dich also mit ihnen ab!
  • Praxissemester, Praktika o.ä. die du aufgrund der Pandemie nicht rechtzeitig beenden kannst, reichen 75% für eine Anerkennung aus. Leistungen zwischen 50% und 75% können durch Ersatzleistungen erbracht werden. Alles unter 50% wird nicht angerechnet und muss wiederholt werden!

Nachteilsausgleich/Härtefälle

  • Grundsätzlich gilt: Auf die besondere Situation durch die Coronavirus-Pandemie ist von Seite der Dozierenden Rücksicht zu nehmen! Wenn du zu einer Risikogruppe gehörst oder mit einer Person, die zur Risikogruppe gehört, im Haushalt lebst, müssen Dozierende dir einen Nachteilsausgleich gewähren! Setze dich dafür bitte mit dem/ der Dekan*in deiner Fakultät in Verbindung.
  • Wenn du aus Gründen in Zusammenhang mit der Pandemie nicht in der Lage bist an einer Prüfung der neuen Prüfungsformen (bspw. E-Prüfungen), oder an einem neu angesetzten Prüfungstermin teilzunehmen und dadurch dein Studium maßgeblich beeinflusst wird (bspw. wenn du kurz vorm Abschluss stehst), kannst du einen Härtefallantrag im Prüfungsamt stellen. Damit bekommst du einen neuen Termin, oder die adäquate Prüfungsform zugesichert.

Organisatorische Bedingungen für Prüfungen durch Videokonferenzen

  • Solltest du eine Prüfung per Videokonferenz machen, musst du folgendes beachten:
    • Du musst die techn. Voraussetzungen für eine Videokonferenz erfüllen (meistens ist das Zoom)
    • Der Raum in dem du dich befindest muss geschlossen sein.
    • Stelle sicher, dass du während der Prüfungszeit nicht gestört wirst.
    • Dein Gesicht und Oberkörper müssen die gesamte Prüfungszeit sichtbar sein.
      Wenn du diese Voraussetzungen nicht erfüllen kannst, kontaktiere vorher bitte dein/e Dozent*in. Es werden Möglichkeiten gesucht, dich dennoch an der Klausur teilnehmen zu lassen!

Weitere Informationen dazu findet ihr auf der Uni-Webseite, oder in der neuen Corona-Ordnung der Uni.

Frohe Weihnachten & guten Rutsch!

Heute verabschieden wir und unser Sekretariat in die Weihnachtspause, sind aber per Mail weiterhin erreichbar. Was für ein Jahr!

Wie bei euch wahrscheinlich auch, startete 2020 bei uns ziemlich normal. Wir fingen mit der Renovierung der AStA-Räume an, unser jährlicher Malkurs fand statt und die neue Sci-Fi Reihe begann, als plötzlich Coroni mit dem Lockdown vor der Tür stand.

Alles wurde ab da auf den Kopf gestellt. Wir wussten von den Nöten der Studis und haben eine Erhöhung des Sozialdarlehens auf 1000€ im StuPa erreicht, um auch in Pandemie-Zeiten ausreichend Geld zu haben. Später kam dann noch unser Nothilfefonds dazu, der über 140 Studis eine einmalige Zahlung von 500€ zusicherte, um durch die Krise zu kommen.

Aber auch anderes ist passiert: Wir haben Aufklärungsarbeit geleistet als Fälle von Türspione auf Toiletten der Uni bekannt wurde und haben eine von der Uni bezahlte Beratungsstelle für betroffene Menschen eingerichtet. Das Siggi-Bike wurde eingeführt, 60 min. kostenlos für die Studierenden durch die Stadt düsen; für Moria 2.0 wurde gesammelt und über 20 Kisten Kleidung verschickt; Das Living Document wurde an die Online-Lehre angepasst und jedem Fall nachgegangen, in der Dozierende ihre Kompetenzen übertraten. Achja, und im ersten Lockdown wurde noch die Renovierung abgeschlossen. Was für ein Jahr.

Wir wünschen euch eine schöne Weihnachtspause! Auf ein besseres 2021!

AStA-Winterpause ab 18.12.20

Dieses Jahr wird der AStA schon ab 18.12.20 in die Winterpause gehen, bis die Uni am 04.01.21 wieder ihre Türen öffnet. Auch das Sekretariat wird ab 18.12 geschlossen sein. Alle Referate sind weiterhin über E-Mail erreichbar.

Uni richtet neue Lernräume für Studis ein!

Studis in der Morgenbreede aufgepasst!
Im den nächsten Tagen werden die Räume C01-239 und U2-228 als Lernräume aufgemacht, außerdem wird die Bib ihre Aufenthaltszeiten verlängern! Das haben wir in Gesprächen mit der Uni ausgehandelt. Damit werden die Voraussetzungen geschaffen auch außerhalb von Zuhause studieren und lernen zu können. Das Wohnheim an der Morgenbreede ist beispielsweise wegen des Baulärms davon betroffen, aber auch andere Studis, die aufgrund ihrer Situation Zuhause nicht lernen können, können und sollen dieses Angebot nutzen.

Kleiderspenden für Moria 2.0

Am 04.11 von 15-18 Uhr und am 10.11 von 14-17 Uhr (wird ausgesetzt) wird es eine neue Kleiderspendenaktion für Moria 2.0 geben. Ihr könnt an besagten Terminen eure Kleidung vor dem Kulturhaus Bielefeld (Werner-Bock-Str. 34c) an der Sammelstelle abgeben. Wir sortieren sie und machen sie zur Abfahrt bereit.

Benötigt werden vor allem Winterkleidung, Jacken und Mäntel und Männerkleidung.

WICHTIG!: Bitte haltet euch an die aktuellen Corona-Regeln! Trefft euch NICHT als Gruppe aus verschiedenen Haushalten, tragt eine Maske und haltet Abstand!

Neue Telefonsprechzeiten ab 26.10.20

Da die Stadt Bielefeld nun auch als Corona-Risikogebiet gilt, wird der AStA-Pool weiterhin geschlossen bleiben. Ihr könnt uns ab 26.10 Wochentags unter der Nummer 0176/52735792 ab 11:00 bis 15:00 erreichen. Dienstag sind wir von 11:00 bis 14:00 telefonisch für euch da. Natürlich erreicht ihr uns weiterhin per Mail unter info@asta-bielefeld.de
Bleibt gesund! Euer AStA-Team

Stellungnahme des AStA zu Spanner-Vorrichtungen auf Toiletten an der Uni Bielefeld (Alle E-Mails sind unten angehängt)

Am 6. März informierte die Universitätsleitung durch und mit uns über die vermehrten Vorfälle versteckter Spannerkameras auf öffentlichen Toiletten, auch an Hochschulen. Die Universitätsleitung ist nach eigenen Angaben zu der Zeit davon ausgegangen, dass die Universität Bielefeld nicht betroffen war. Bei unserer weiteren Recherche stellte sich heraus, dass in der Vergangenheit zwar keine Kameras, wohl aber Vorrichtungen für Türspione in Universitätstoiletten gefunden wurden.

Im Anschluss an die Informationen über die Vorfälle findet Ihr Kontaktdaten einer dafür eingerichteten Anlaufstelle und weiteren Unterstützungs- und Beratungsangeboten.

Liebe Studis: Sollten euch weitere Fälle bekannt sein oder euch etwas Verdächtiges auffallen, meldet euch bei uns. Wir unterstützen euch, wenn ihr euch von der Uni oder den Behörden nicht ernst genommen fühlt!

Aktuelle Lage:
Es sind zwei Fälle bekannt, bei denen Türspione auf Toiletten in der Universität gefunden wurden. Im September 2018 wurde von einer Studentin ein Türspion in einer der Kabinen der Frauengroßraumtoilette auf T0 entdeckt und unverzüglich dem Sicherheitspersonal gemeldet. Im Februar 2019 wurde ein weiterer Türspion in einer Kabinenwand der Frauentoilette auf V0-127 entdeckt.
Am 10. März 2020 wurde eine Schraube in einer Wand als verdächtiger Gegenstand gemeldet. Es handelte sich höchstwahrscheinlich um die Reparatur des ersten Falles in Form einer Schraube, welche das Loch des Spions verschließt. Diese Reparatur lässt sich von Seiten der Universität aber nicht (mehr) als solche nachvollziehen. Mittlerweile ist dieses Loch zugespachtelt. Unklar ist, ob die Türspione auch für digitale Aufnahmen gedacht waren und ob Aufnahmen existieren. Kameras wurden in keinem der Fälle gefunden.
Wir als gewählte Studierendenschaft sind in keinem der Fälle informiert worden und haben lediglich durch wiederholtes Nachfragen Informationen erhalten. Dieses Versäumnis macht uns nach wie vor sehr wütend! Nichts desto trotz sind wir in einen Austausch und eine Zusammenarbeit mit der Hochschulleitung eingestiegen. Wir möchten betonen, dass nur auf unser Drängen hin, eine Aufarbeitung dieser Fälle stattfand und stattfindet.

Versteckte Kameras und Türspione sind sexualisierte Gewalt!

Sie greifen massiv in die Privatsphäre, insbesondere von FLINTPersonen (Frauen, Lesben, inter-, non-binary-, und trans Personen) ein. Die Universität Bielefeld ist dabei kein Einzelfall, immer wieder werden ähnliche Vorfälle bekannt. Sie werden begünstigt, wenn in einer Umgebung (v. a. männliche) Gewalt normalisiert und bagatellisiert wird.
Das Zurückhalten von Informationen, das nicht öffentlich machen solcher Vorkommnisse, trägt zu einem Klima bei, in dem sich Täter(*innen) wohlfühlen. Denn das absolut grenzverletzende Verhalten bleibt tabuisiert, wird öffentlich nicht thematisiert und angegriffen.

An alle Betroffenen:
Falls ihr mit einer Person über die Situation und die Vorfälle sprechen möchtet, haben wir ab dem 1. Oktober eine spezielle Anlaufstelle eingerichtet, die konkret dafür ansprechbar ist. Eine Kontaktaufnahme ist telefonisch oder per Mail möglich. Beratungsgespräche können persönlich, telefonisch oder per Video stattfinden. Alle Gespräche unterliegen der Schweigepflicht.
Ansprechpartnerin: Birthe Himstedt, Psychologische Psychotherapeutin
Tel.: 0151 53 51 29 38 / E-Mail: asta-beratung2020@riseup.net

Außerdem sind verschiedene Unterstützungs- und Beratungsstellen der Universität Bielefeld informiert, an die Sie sich auch jederzeit wenden können.

Für Studierende:
ZSB – Zentrale Studienberatung
Gebäude X E1-224
Telefonisch über 0521 106-3017, -3019 und -67820 zu folgenden Zeiten:
Mo, Mi, Fr 10.00-11.30 Uhr und Di + Do 14.00-15.30 Uhr und Mi 17.30-18.30 Uhr
E-Mail: zsb@uni-bielefeld.de
https://www.uni-bielefeld.de/einrichtungen/zsb/

Für Mitarbeitende aus Wissenschaft, Technik, Serviceeinrichtungen und Verwaltung:
Beratungsstelle für Mitarbeitende und Führungskräfte
Ansprechpartnerin: Heidrun Kuhnt
Tel. 0521 106-67636 / E-Mail: heidrun.kuhnt@uni-bielefeld.de

Externe Anlaufstellen:

Frauennotruf Bielefeld e.V. in der Universität Bielefeld
(Universität Bielefeld, Raum L3-119)
Tel.: 05 21 106-4208]
Do: 12:00-14:00 Uhr
aktuelle Anpassungen wegen COVID-19: Beratung für Student*innen: https://www.uni-bielefeld.de/gender/frauennotruf.html
Für Beschäftigte: https://www.uni-bielefeld.de/gender/frauennotruf.html

Frauennotruf Bielefeld e.V.
Rohrteichstraße 28, 33602 Bielefeld (Eingang von der Jüngststraße)
Tel.: 05 21 12 42 48 / E-Mail: info@frauennotruf-bielefeld.de
Online-Beratung: https://www.frauennotruf-bielefeld.de/de/wir-bieten-an/onlineberatung/

Psychologische Frauenberatung e.V.
Frauenberatungsstelle Bielefeld
Ernst-Rhein-Str. 33, 33613 Bielefeld
Tel.: 05 21 12 15 97 / E-Mail: info@frauenberatung-bielefeld.de
Online-Beratung: https://frauenberatung-bi.beranet.info

Psychologischer Beratungsdienst
Marktstr. 2-4, 33602 Bielefeld
Tel.: 05 21 13 24 15 / E-Mail: beratungsdienst@gfs-bielefeld.de
Online-Beratung: https://www.gfs-bielefeld.de/beratungsdienste/online-beratung/

TransInterQueer e.V.
Gürtelstr. 35, 10247 Berlin
E-Mail: beratung@transinterqueer.org
Beratung: https://www.transinterqueer.org/beratung/persoenliche-trans-inter-beratung/
Wildwasser Bielefeld e.V.
Sudbrackstr. 36A, 33611 Bielefeld
Tel.: 05 21 17 54 76 / E-Mail: info@wildwasser-bielefeld.de
Online-Beratung: https://wildwasser-bielefeld.de/online-beratung.html

Hier die Mails des Rektors vom 6.3.2020 & 30.9.2020:

http://asta-bielefeld.de/asta/wp-content/uploads/2020/10/Mail-Rektorat-30.9.2020.pdf

http://asta-bielefeld.de/asta/wp-content/uploads/2020/10/Mail-Rektor-06.03.2020.pdf

Die Antragsfrist zum Corona-Nothilfefonds läuft bald ab!

Bis einschließlich 30.09.20, 00:00 Uhr können Anträge noch eingereicht werden! Alle fehlenden Unterlagen die seit Beginn dieser Woche (28.09.20) bearbeitet wurden, können noch bis 02.10.20 nachgereicht werden! Alle Anträge oder Nachreichungen können danach leider nicht mehr bearbeitet werden.

Pressemitteilung: Studierende weiter in finanzieller Not – Nothilfefonds an der Uni Bielefeld weiter auf Spenden angewiesen

Gemeinsam mit der Universitätsgesellschaft und der Universität Bielefeld hat der AStA der Uni Bielefeld einen Corona-Nothilfefonds initiiert. Seit dem 01. September können sich Studierende der Universität Bielefeld für eine einmalige finanzielle Unterstützung bewerben. Bisher haben bereits weit über 400 Personen diese Möglichkeit genutzt. Der AStA rechnet damit, dass diese Zahl bis Ende des Monats nochmal deutlich steigen wird, zumal es seit dieser Woche möglich ist, die Anträge zusätzlich auch über ein Onlineformular einzureichen.

Dazu erklärt Annika Vinzelberg, Vorsitzende des AStAs der Uni Bielefeld:

„Die Tatsache, dass bereits jetzt so viele Anträge eingereicht wurden, bestätigt uns in unserer Befürchtung, dass es auch weiterhin einen hohen Bedarf gibt. In diesem Monat läuft die sogenannte „Überbrückungshilfe“ des Bundesministeriums aus und schon bisher hat sie viele die auf Hilfe angewiesen wären nicht oder nicht ausreichend erreicht. Wir sehen aktuell an den eingereichten Anträgen, wie prekär die Situation oftmals ist. Gerade Studierende mit Kindern sind momentan oft in einer wirklich schwierigen Lage und werden völlig im Stich gelassen, aber auch andere stehen teilweise komplett ohne Einkommen da und wissen nicht, wie sie ihre Miete oder Lebensmittel bezahlen sollen.“

Aktuell werden die eingehenden Anträge vom AStA bearbeitet. Eine Auszahlung wird im Oktober erfolgen. Dabei wird unter allen zugelassenen Anträgen über eine Priorisierung eine Auswahl getroffen. Mit dem derzeitigen Spendenstand von 41.100€ können etwa 82 Studierende unterstützt werden.

Sven Wolski, ebenfalls AStA-Vorsitz, ergänzt:

„Die Bundesregierung versagt darin, die Finanzierung von Studierenden zu ermöglichen. Ausgeglichen werden muss das bundesweit mit privat finanzierten Nothilfefonds wie unserem. Das ist kein Zustand, der auf Dauer so bestehen bleiben kann. Corona ist keine kurzweilige Sache die sich mit einer einmaligen Überbrückung regeln lässt. Das Thema wird uns auch die nächsten Monate noch begleiten und wir erwarten, dass das Bundes- und auch Landesministerium dafür Lösungen findet.
Wir möchten uns ganz herzlich bei allen bedanken, die uns Studierende hier nicht alleine lassen und den Nothilfefonds bereits mit einer Spende unterstützt haben. Gleichzeitig müssen wir mit Blick auf das Spendenkonto leider sehen, dass wir nicht allen die es finanziell dringend nötig hätten am Ende helfen können. Unser Fonds ist weiterhin auf Spenden von Privatpersonen angewiesen und wir hoffen, dass bis Ende des Monats noch ein paar Spenden dazu kommen.“

Bis zum 30. September 2020 können Spenden unter Angabe des Verwendungszwecks „Corona-Hilfsfonds 2020“ auf folgendes Konto überwiesen werden:

Empfänger: Universitätsgesellschaft Bielefeld
IBAN: DE90 4805 0161 0000 0522 09
BIC: SPBIDE3BXXX
Sparkasse Bielefeld

Weitere Informationen zum Nothilfefonds finden sich auf der Seite des AStAs: http://asta-bielefeld.de/asta/corona-nothilfefonds/

Der gemeinsame Spendenaufruf mit der Universitätsgesellschaft und Universität Bielefeld findet sich hier: https://www.uni-bielefeld.de/ugbi/corona-hilfsfonds.html