Aktionstage Gesellschaft. Macht. Geschlecht

Die Aktionstage finden immer ein Mal im Jahr statt und beginnen meistens im November. Die Planung hierfür startet immer gegen Mitte des Sommersemesters (Mai/Juni). Das Orgateam setzt sich jedes Jahr neu zusammen und wird von Referent*innen des AStA unterstützt. Wenn du Lust hast, dich an der Orga zu beteiligen, dann komm gerne zu einem offenen Treffen! Die (ersten) Treffen werden öffentlich angekündigt.

Falls du Fragen hast, kannst du dem Gleichstellungsreferat eine Mail schreiben (gleichstellung (at) asta-bielefeld.de).

Die Aktionstage Gesellschaft.Macht.Geschlecht sind eine Veranstaltungsreihe zur sexuellen und geschlechtlichen Vielfalt. Einmal im Jahr gibt es Workshops, Partys, Vorträge, Lesungen, Filmvorführungen und vieles mehr rund um die Themen Geschlecht, Sexualität und Selbstbestimmung.

Selbstverständnis des Aktionstage Team Winter 2018

Wir organisieren die Aktionstage, Gesellschaft_Macht_Geschlecht, um gesellschaftliche Aufklärung zu betreiben, Menschen für queerfeministische Themen zu sensibilisieren und das Thema Feminismus an die Öffentlichkeit zu bringen. Unsere Zielgruppe sind hierbei Menschen, die sich noch nicht mit dem Thema Sexismus und Feminismus beschäftigt haben, genauso wie Menschen, die ihr Wissen in diesem Bereich vertiefen und sich austauschen möchten. Insgesamt möchten wir Menschen aller Geschlechter damit ansprechen. Der Zugang zu manchen Veranstaltung ist beschränkt gehalten (FLTI*), damit für sensible Themen ein möglichst geschützter Raum geschaffen wird.

Der Begriff Geschlecht steht für eine konstruierte, machtvolle Kategorie, mit der gesellschaftliche Erwartungen zusammenhängen. Die Aktionstage bieten Raum, um in Praxis und Theorie auf die Vielfalt der Geschlechter und deren Ausdrucksformen aufmerksam zu machen.In unserem Aktionsbündnis sammeln sich vielfältige Verständnisse von Feminismen, und wir erheben keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit. Die Aktionstage werden von einer Gruppe von Menschen organisiert, die ehrenamtlich für die Planung sowie Durchführung der Veranstaltungen verantwortlich sind, und finanziell an den AStA angegliedert sind.

Auch innerhalb unserer Gruppe finden sich Privilegien, Diskriminierungserfahrungen und es werden Ausschlüsse produziert, dessen wir uns bewusst sind. Dennoch kämpfen wir gemeinsam für die utopische Vorstellung einer Gesellschaft, in der Geschlecht und andere Kategorien keine Marker sowie Auslöser von Unterdrückungsformen sind, sondern Menschen sich frei entfalten können. Deshalb wollen wir auf Diskriminierungen aufmerksam machen, über bestehende Machtverhältnisse aufklären und ihre soziale Dominanz anfechten. Denn die Kategorie Geschlecht verschränkt sich in den verschiedensten Lebenswelten mit anderen Diskriminierungsformen, wie zum Beispiel Rassismus, Klassismus, Sexismus, Ableismus, usw., um nur einige Beispiele zu nennen.

Zu den vielfältigen Veranstaltungen laden wir alle Neugierigen ein.

Denn: Feminismus ist für alle da!

Das Selbstverständnis wird in der Regel jedes Jahr neu geschrieben.