Politische Bildung

Selbstverständnis

Das Referat für politische Bildung versteht sich als Referat mit Bildungsauftrag. Das Referat politische Bildung besteht aus unterschiedlichen Referent*innen mit diversen Vorstellungen davon, wie eine emanzipatorische und demokratische Gesellschaft aussehen soll. Aus unserer Sicht ist die grundlegende Voraussetzung für eine emanzipatorische Gesellschaft jedoch, dass jede*r politisch teilhaben kann. Um diese Teilhabe zu verwirklichen, versuchen wir verschiedenste Themen der politischen Bildung in Form von Veranstaltungen zur Diskussion zu stellen. Politische Bildung muss unserer Ansicht nach nicht nur in der Schule, sondern in allen Bereichen der Gesellschaft stattfinden. Leider sehen wir das in der Uni, als ein Ort des Wissens  und der Forschung, oft nicht ausreichend gegeben. Ohne politische Bildung ist eine mündige Gesellschaft nicht möglich.

Aktionen/ Veranstaltungen

Wir führen verschiedene Veranstaltungen und Workshops zu den Themen Antisemitismus, deutscher Sicherheitspolitik, Ideologiekritik und Demokratie im Wandel durch die Digitalisierung durch. In diesem Jahr organisierten wir bereits einen Vortrag von Stephan Grigat, der über das Verhältnis des Irans zu Israel und Deutschland in Verbindung mit Antisemitismus und dessen Atomprogramm referierte. Außerdem war Lothar Galow-Bergemann im Februar zu Gast mit einem Vortrag über den Zusammenhang zwischen Antisemitismus und regressiver Kapitalismuskritik und appellierte im Vortrag für eine differenzierte und reflektierte Auseinandersetzung mit dem Kapitalismus. Des weiteren wird es am 17. April ein Vortrag mit anschließender Diskussion mit Anna Soßdorf zum Thema „Jugendliche und Politik – zwischen „Like-Button“ und Parteibuch. Die Rolle des Internet in der politischen Partizipation“ geben. Im Sommer wird es außerdem wie jedes Jahr das Antracism-Festival von uns veranstaltet.