Bestätigung eines weiteren Coronasemesters

Die Landesregierung hat entschieden, dass sich auch in NRW die individualisierte Regelstudienzeit im aktuellen WiSe 21/22 um ein Semester verlängert. Die dazu nötige Änderung der Corona-Epidemie-Hochschulverordnung soll in den kommenden Tagen in Kraft treten.


Was kann das für euch bezüglich Studium und BAföG beraten?

  • mehr Zeit für euer Studium
  • mehr Zeit, bis ihr den Leistungsnachweis erbringen müsst
  • mehr Zeit für einen Studiengangswechsel
    Wenn ihr wissen wollt, wie sich diese Entscheidung auf euren Einzelfall auswirkt, berät euch die BAföG-Beratung gerne

Alle Informationen findet ihr hier https://www.mkw.nrw/presse/regelstudienzeit

Stellungnahme des AStA der Uni Bielefeld mit Bezug auf das Rundschreiben von Dr. Christian Fritz-Hoffmann

Am Montag, den 13.12.2021, ging ein Rundschreiben von Dr. Fritz-Hoffmann unter anderem 
auch gezielt an uns als AStA ein. Bisher sahen wir uns nicht als genug in die vorausgehenden Konflikte zwischen dem Dozierenden der Fakultät Soziologie und seinen Studierenden, in Vertretung ihrer Fachschaften, involviert, um uns initiativ zu äußern. Das jüngste Vorgehen von Dr. Fritz-Hoffmann sehen wir allerdings derartig kritisch, dass wir es nicht unkommentiert lassen wollen.  

Bereits am 24.11.2021 veröffentlichte Dr. Fritz-Hoffmann im E-Mailarchiv der 
Lehrveranstaltung 300203 „Einführung in die qualitativen Methoden II“ eine Nachricht an die Teilnehmer*innen der Vorlesung, in der er den Studierenden „ganz dringend“ davon „abrät“ sich zukünftig an die Fachschaften zu wenden, sollten sie Beschwerden bzgl. seiner 
Lehrveranstaltung haben. Als wäre das nicht genug, droht er damit „juristische Schritte“ gegen Fachschaftsvertreter*innen einzuleiten, sollte der AStA oder andere öffentliche Stellen ihn nochmal mit bereits angesprochenen Problematiken behelligen. Diese Mail ist öffentlich zugänglich. 

Nicht mal einen Monat später erreichte uns nun zusätzlich das zu Beginn erwähnte 
Rundschreiben, in dem Dr. Fritz-Hoffmann nochmal deutlich schärfer im Ton wird. Darin 
kündigt er an ein eigenes Beschwerdesystem für seine Veranstaltungen aufbauen zu wollen. Daran ist erstmal nichts auszusetzen. Dass er aber gleichzeitig regelrecht untersagen will, dass Studierende sich an ihre rechtmäßige Anlaufstelle in Form der Fachschaften wenden, wenn sie Probleme haben, ist skandalös. Geht es nach dem Dozierenden, so will er sich in Zukunft selbst aussuchen an welche Stelle er sich wendet, wenn ein*e Studierende*r ein Problem mit ihm hat. Auch in dieser Mail droht er mit der Einleitung „juristischer Schritte“ und betont dabei, wie genau er Fachschaftsvertreter*innen bei der Ausübung ihrer Aufgaben im Auge hätte, um Einzelpersonen juristisch angehen zu können. Hier hinzuzufügen ist, dass er viele Klarnamen nennt. Einerseits zieht er damit Leute in die Sache mit rein, die fast unbeteiligt sind/waren, andererseits stellt er Personen so halb öffentlich innerhalb des Verteilers an den Pranger. Beides ist problematisch. 


Offenbar hat Dr. Fritz-Hoffmann den Blick für die hierarchische Situation zwischen 
Dozierenden und Studierenden in diesem Konflikt verloren und reflektiert seine 
Machtposition nicht, was wir als äußerst kritisch bewerten. 


Wir als AStA möchten an dieser Stelle betonen, dass wir uns nicht gegen andere 
Studierendenvertreter*innen ausspielen lassen und ganz sicher nicht nach dem Geschmack und Wohlbefinden von Dozierenden beratend tätig werden! Unsere Aufgabe ist, genau wie die der Fachschaften, die Interessen der Studierenden zu vertreten und nicht eine angenehme Option für einen Dozierenden darzustellen, wenn er mit der Arbeit der zuständigen Fachschaft unzufrieden ist. 

Die Eskalation von Dr. Fritz-Hoffmann finden wir nicht nur unangebracht und unverständlich, sie macht auch sein „Bedauern“ über die Situation in unseren Augen unglaubwürdig. 

Wir wollen alle Studierenden dazu ermutigen weiterhin die Beratungen und Hilfsangebote 
aller Stellen ihrer studentischen Vertretung in Anspruch zu nehmen, wenn sie diese benötigen und solidarisieren uns mit den Fachschaften. 

Weihnachtsschließung AStA

Wir schließen den AStA-Pool vom 20.12.2021 bis zum 07.01.2022.
Wir lesen weiterhin unsere Mails und auch die Beratungen sind weiter per Mail zu erreichen. Es kann aber zu Verzögerungen bei der Beantwortung von Anfragen kommen. Ab dem 10.01 sind wir dann wieder wie gewohnt in unseren Öffnungszeiten für euch da.
Bis dahin wünschen wir euch schöne Feiertage und ein frohes neues Jahr.

Dritte Auszahlung des Corona-Nothilfefonds für Studierende in prekärer Lage

Zum dritten Mal hat der Allgemeine Studierendenausschuss der Universität Bielefeld im Zuge des „Corona-Nothilfefonds“ nun Geld an Studierende in finanzieller Notlage verteilt. Durch eine Spende des Studierendenwerks können nochmal jeweils 500€ an 119 Studierende überwiesen werden.

Der im September 2020 durch die Universitätsgesellschaft und den Allgemeinen Studierendenausschuss ins Leben gerufene Nothilfefonds konnte somit insgesamt 374 Studierende durch Spendeneinnahmen in Höhe von 187.000€ unterstützen. Er konnte damit gezielt Studierenden unter die Arme greifen, die durch die Corona-Pandemie in finanzielle Not geraten sind. Der Bedarf ist weiterhin hoch, wie die vielen eingegangenen Anträge gezeigt haben.

„Wir hoffen so vor allem auch Studierende etwas entlastet haben zu können, die sonst oft durchs Raster fallen, wie z.B. internationale Studierende oder Eltern.“, sagt Maximilian Hampel, Vorsitzender des AStAs, „eine dauerhafte Lösung ist das aber natürlich für die betroffenen Studierenden nicht. Im Gegenteil: Das erste Ausschlusskriterium war das durchschnittliche Monatseinkommen. Mit unter 550€ leben die Personen dauerhaft deutlich unter dem Existenzminimum. Wie es für sie in den nächsten Monaten weitergehen soll, ist häufig völlig unklar. Die Politik versagt weiterhin komplett dabei Studierende in dieser Pandemie zu unterstützen.“

Viele haben in Zeit der Pandemie ihre Nebenjobs verloren, z.B. durch die Schließung von Clubs, Bars und Geschäften. Die immer weiter ansteigenden Inzidenzen und die neue Omikron-Variante führen nicht nur zu einem angespannten Markt für Studi-Jobs, sondern auch zu Verschärfungen der Maßnahmen an der Universität.

„Die Annahme, dass es ein ‚normales‘ Semester für die Studierenden gäbe, ist Augenwischerei. Die zusätzlichen psychischen und finanziellen Belastungen während der Pandemie sind auch für Studierende enorm.“, sagt Ida Latendorf, Vorsitzende des AStAs, „BAföG ist bei Weitem nicht für alle zugänglich und andere Ansprüche auf Sozialleistungen gibt es in der Regel nicht. Für Studierende braucht es endlich Sicherheit, um nicht in die Exmatrikulation oder den gesundheitlichen Zusammenbruch getrieben zu werden.“

Der AStA schließt sich damit den Forderungen der Bundesstudierendenvertretung nach einem erneuten Solidarsemester an. Das bedeutet unter anderem die Nicht-Anrechnung von Prüfungsversuchen und die Verlängerung der Regelstudienzeit, um ein weiteres Semester – womit die Möglichkeit verbunden wäre auch ein halbes Jahr länger BAföG zu erhalten.

Online-Vortragsreihe mit dem AK Asyl


vom 09. November bis 14. Dezember 2021 organisiert der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) der Universität Bielefeld in Kooperation mit dem AK Asyl e.V. Bielefeld eine Online-Vortragsreihe zu „Fragen des Aufenthalts und Asyls im Hinblick auf aktuelle Herausforderungen“.

In dieser Vortragsreihe werden Mitarbeiter der AK Asyl mit euch einige Fragen im Ausländerrecht thematisieren und die Möglichkeit bieten gemeinsam zu diskutieren:

1. Europäisches Asylpolitik am 09.11.2021 um 18 Uhr – mit Özkan Aksoy & Tobias Reher (Anmeldefrist am 05.11.2021)

2. Das Asylverfahren während der Pandemie am 16.11.2021 um 18 Uhr – mit Katharina Bracke & Paulina Müller (Anmeldefrist am 12.11.2021)

3. Möglichkeiten des Bleiberechts? am 23.11.2021 um 18 Uhr – mit Tobias Reher & Asser Nafie (Anmeldefrist am 19.11.2021)

4. Aufenthaltsverfestigung bei ausländischen Studierenden am 30.11.2021 um 18 Uhr – mit Asser Nafie & Özkan Aksoy (Anmeldefrist am 26.11.2021)

5. Sozialarbeit mit Geflüchteten am 07.12.2021 um 18 Uhr – mit Kristin Nahrmann & Tobias Reher (Anmeldefrist am 03.12.2021)

6. Aufenthaltsrecht in Coronazeiten am 14.12.2021 um 18 Uhr – mit Özkan Aksoy & Asser Nafie (Anmeldefrist am 10.12.2021)

Die Teilnahme an den Vorträgen ist gebührenfrei, erfordert jedoch eine vorherige Anmeldung bis zum o.g. Anmeldefrist. Zur Anmeldung senden Sie bitte Ihren Namen und Studiengang mit der Auswahl der gewünschten Veranstaltung(en) an: beratung-auf@asta-bielefeld.de. Sie erhalten dann per E-Mail kurz vor dem jeweiligen Vortrag die Einladung mit den Zugangsinfos.

Umgang mit Corona Infektionen an der Uni Bielefeld

In den letzten Wochen kam es bereits dazu, dass Corona-Positive Studierende an Lehrveranstaltungen teilgenommen haben. Im Falle von Infektionen, wird von der Universität nicht mehr, wie in der Vergangenheit, breit über den Veranstaltungsverteiler im eKVV informiert. Stattdessen werden nur Teilnehmer*innen der betreffenden Lehrveranstaltungen über Infektionen informiert, die sich per QR Code an dem jeweiligen Tag im Veranstaltungsraum registriert haben. Gerade mit den aktuell stark steigenden Infektionszahlen, finden wir es wichtig, dass alle Studierenden in einer Veranstaltung informiert werden und nicht nur jene die sich per QR Code registriert haben. Da Lehrende weiterhin über Corona-Infektionen in ihren Veranstaltungen informiert werden und sie dies über das eKVV an die Studierenden weiterleiten können, bitten wir die Lehrenden dies auch wirklich zu tun. Zudem empfehlen wir euch, den Studierenden, sich immer über die QR Codes zu registrieren, um informiert zu werden. Wir halten das neue Verfahren der Uni für grob fahrlässig, da es kein sicheres Studieren ermöglicht. Auch gerade in dem Kontext, dass die Uni trotz stark steigender Zahlen am aktuellen Hybridsemester festhalten möchte, erscheint es uns wichtig nochmals darauf hinzuweisen, dass Lehrende seitens der Uni dazu angehalten sind hybride Lehrveranstaltungen zu ermöglichen. Ihr könnt eure Lehrenden also ansprechen und nach hybriden Alternativen zu Präsenzveranstaltungen fragen, wenn ihr euch unsicher fühlt. Falls es dabei zu Problemen kommt, könnt ihr euch gerne jederzeit an den AStA wenden.

CHRISTIN NICHOLS

Fr 12 11 Konzert 19:00 Uhr

Live in concert im Nr.z.P!

Präsentiert vom AStA der Uni Bielefeld

Am 12.11. erscheint Christin Nichols neuer Song „Bielefeld“. Und wo wenn nicht eben in genau dieser Stadt, könnte man den release des Songs schöner feiern. Christin Nichols Live in concert im Nr.z.P! Mit ihrer Band, viel Liebe, Wein und einer Liebeserklärung an Bielefeld im Gepäck.Einlass ins Nr. z. P. erhalten nur geimpfte und genesene Personen (2G). Nachweis und Lichtbildausweis müssen vorgezeigt werden [kein Scan, keine Fotokopie].Vorverkauf 13€ zzgl. Gebühren:
https://www.tixforgigs.com/Event/39116

VVK 13€ zzgl. Gebühren

Die letzte Runde des Corona-Nothilfefonds startet jetzt!

Der Corona-Nothilfefonds des Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) geht in die letzte Runde! Durch weitere Spenden können wir wieder 115 Studis mit einer Einmalzahlung von 500€ helfen.

Nach über anderthalb Jahren Pandemie ist durch die Impfungen endlich Licht am Ende des Tunnels. Dennoch hat sich die Situation für Studierende nur wenig verbessert. Auch wenn im Sommer wieder reichlich Nebenjobs verfügbar waren, haben viele weiterhin finanzielle Probleme. Deshalb haben wir den Nothilfefonds eingerichtet, um euch in diesen finanziell schwierigen Zeiten zu unterstützen.

Ihr könnt euch ab sofort bis einschließlich 21.November bewerben! Alles Wichtige zur Bewerbung, die Kriterien und die Dokumente findet ihr unter http://asta-bielefeld.de/asta/corona-nothilfefonds/
Die Auszahlungen beginnen voraussichtlich ab 06. Dezember.

Bei weiteren Fragen schreibt uns unter nothilfe@asta-bielefeld.de oder ruft uns an unter 0521/106-3423 (Öffnungszeiten: 10:00  – 16:00, Fr: 10:00 – 14:00 Uhr).

Liebe Grüße

euer AStA

Wir öffnen wieder!

Pünktlich zum neuen Semester können wir nach anderthalb Jahren endlich wieder unseren AStA-Pool aufschließen und euch Herzlich Willkommen heißen!

Wir sind von Montag-Donnerstag von 10-16 Uhr für euch da, am Freitag von 10-14 Uhr.

Und auch unsere Notfallnummer hat erst einmal ausgedient. Das bedeutet ihr erreicht uns unter der gewohnten Nummer 0521/106 3423 während unserer Öffnungszeiten.

Doch so schön es auch ist, Corona ist noch nicht vorbei und es gibt einiges zu beachten: Es herrscht Maskenpflicht bei uns und nur maximal fünf Personen dürfen im Pool sein!

Wir freuen uns auf euch!